Mit "AEGIS / Neural Studies" entwickle ich visuelle Studien an der Schnittstelle von neuronalen Strukturen, Interfaces und organischer Mechanik. Die Arbeiten funktionieren bewusst ohne konkretes Kundenbriefing – sie sind meine Versuchsanordnung, um eine eigene Bildsprache für „Design × Daten × KI“ zu definieren.
Im Fokus stehen synaptische Formen, Datenknoten und Kontrollmodule als grafische Elemente. KI-Generierungen, Compositing und klassische Retusche greifen ineinander, bis eine Ästhetik entsteht, die gleichzeitig technisch präzise und fast chirurgisch ruhig wirkt. Die Motive bewegen sich zwischen Konzeptkunst, Interface-Design und spekulativer Produktvisualisierung.
Gleichzeitig sind die Serien eine Art Labor für meinen Umgang mit KI: nicht als reines Tool, sondern als zweites Denksystem. Viele der Motive entstehen im Dialog – erste Ideen kommen von mir, werden von der KI weitergesponnen und anschließend von Hand geschärft, verdichtet und typografisch eingebettet.