In diesen Studien geht es weniger um „fertige" Illustrationen, sondern um Stimmung, Licht und einen klaren Erzählkern. Ich nutze KI hier wie ein visuelles Skizzenbuch: Szenen, Räume und Figuren werden in mehreren Varianten durchgespielt, bis sich Motive herauskristallisieren, die als Basis für Kampagnen, Games oder eigenständige Bildwelten funktionieren.
Die Bildserien bewegen sich zwischen Concept Art, Matte-Painting und spekulativer Environment-Visualisierung – von nebligen Großstadtszenen über organische Höhlenräume bis hin zu futuristischen Siedlungen und stillen, fast märchenhaften Landschaften. Klassische Retusche, Compositing und Feinschliff in Photoshop übersetzen die Rohideen in klar lesbare, grafisch strukturierte Motive.
Gleichzeitig dienen die Arbeiten als Testfeld für meinen Umgang mit KI im Bildprozess: Welche Aufgaben übernimmt das Modell, wo setze ich manuell an, um Stimmung, Bildtiefe und Lesbarkeit zu schärfen? So entsteht Schritt für Schritt ein flexibles Set an visuellen Bausteinen, das sich in unterschiedliche Projekte übertragen lässt.
KI wird bewusst nicht als „Bildgenerator", sondern als zweites Skizzenbuch eingesetzt – schnelle Iteration, finale Kontrolle bleibt bei mir.